Datenschutz in Deutschland

Datenschutz ist ein wichtiges Thema in jedem Unternehmen, jeder Institution und im allgemeinen Leben.

Deutschlandweite Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter. Die Aufgaben werden professionell, kompetent und seriös übernommen.

Professioneller Datenschutz ist für jedes Unternehmen unerlässlich. Stellen Sie einen externen Datenschutzbeauftragten in Ihrem Unternehmen oder begleiten und entlasten den internen Datenschutzbeauftragten.
Übernahme der gesetzlich geforderten Aufgaben des Beauftragten für den Datenschutz (§ 4g BDSG)
Bestellung als Datenschutzbeauftragter des Unternehmens (§ 4f Abs. 2 Satz 3 BDSG)
Ansprechpartner für die Mitarbeiter sowie die Geschäftsleitung zu Fragen des Datenschutzes (§§ 4f Abs. 4, 4g Abs. 1 Satz 1 BDSG)
Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses (§ 4e Satz 1 Nr. 1 bis 8 BDSG)
Erstellung einer Verarbeitungsübersicht (§ 4g Abs. 2 Satz 1 BDSG)
Durchführung eines Datenschutzaudits (§ 9a DSG)
Unterstützung bei der Umsetzung notwendiger technischer und organisatorischer Maßnahmen (§ 9 BDSG sowie Anlage zu § 9 Satz 1 BDSG)
Durchführung von Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter im Rahmen der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (Sensibilisierung, Information, Kenntnisnahme) (§ 4 g Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 BDSG)
Ausbildung Ihrer Mitarbeiter und Ausbildung zum interner und externen Datenschutzbeauftragten
Vorrangige Aufgaben des externen Datenschutzbeauftragten liegt im Aufbau und der Umsetzung einer praxisnahen und gesetzeskonformen Datenschutzorganisation in Ihrem Unternehmen. 
Beratung der Geschäftsführung, der Fachabteilungen im Hinblick auf Fragestellungen rund um den Datenschutz.
Beratung durch Volljuristen, promovierte Rechtsanwälten, zertifizierte Betriebswirtschaftler. Im Einzelfall, je nach Unternehmensprofil erfolgt die Beratung durch Fachanwälte für IT-recht, zertifizierte Datenschutzbeauftragte. 
Ausbildungsinhalte zur Zertifizierung als Datenschutzbeauftragter in unseren Seminaren: Gründe und Grundlagen des Datenschutzes, Definition Daten und Datenverarbeitung, Grundlagen für Datenerhebung, Arbeitnehmer(Beschäftigten-)Datenschutz, Auftragsdatenverarbeitung, Betrieblicher Datenschutzbeauftragter, Position und Verantwortung des Datenschutzbeauftragter im Unternehmen, Aufgaben des Datenschutzbeauftragter, Datenschutz und Datensicherheit, Technisch-organisatorische Maßnahmen

Der Betrieb muss spätestens einen Monat nach Aufnahme seiner Tätigkeit einen Datenschutzbeauftragten bestellen (§ 4 Abs. 1 Satz 2 BDSG). Bei Nichtbestellung oder verspäteter Bestellung liegt eine Ordnungswidrigkeit vor (§ 43 Abs. 1 Nr. 2 BDSG) und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € geahndet werden (§ 43 Abs. 3 BDSG).
Gem. § 4d Abs. 5 BDSG unterliegt die Datenverarbeitung der „Vorabkontrolle“, wenn sie besondere Risiken für die Rechte und Freiheiten des Betroffenen aufweist.
Die Vorabkontrolle darf nach § 4d Abs. 6 BDSG nur ein Datenschutzbeauftragter durchführen, sowie auch die Prüfung ob eine Vorabkontrolle erforderlich ist.
Das Ulmer Urteil zeigt in aller Deutlichkeit auf, dass zum Datenschutzbeauftragten darf nur bestellt werden darf, wer die notwendige Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.
Die verantwortliche Stelle ist ausdrücklich verpflichtet (§ 4f Abs. 3 Satz 7, Abs. 2 BDSG), dem betrieblichen Datenschutzbeauftragten für die Erhaltung seiner Fachkunde die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen und deren Kosten zu übernehmen. 
Im Beschluss des Düsseldorfer Kreises (Versammlung der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz in der Privatwirtschaft) vom 24. sowie 25. November 2010 werden weitere Anforderungen an die erforderliche Fachkunde des Datenschutzbeauftragten definiert.
Unabhängig von der Personenzahl müssen Daten verarbeitende Stellen eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn sie personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- und Meinungsforschung automatisiert verarbeiten.
Nach § 3 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz sind personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person. Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse.
Kundendaten gehören ebenso zu den personenbezogenen Daten wie die Personaldaten von Beschäftigten. Personenbezogene Kundendaten sind beispielsweise Namen von Ansprechpartnern oder E-Mail-Kontaktdaten.
Automatisierte Verarbeitung ist die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (§ 3 Abs.2 S.1 Bundesdatenschutzgesetz). 
Das BDSG lässt für den nicht-öffentlichen Bereich die Möglichkeit zu, externe Datenschutzbeauftragte zu bestellen. Es kann allerdings nur eine natürliche Person zur oder zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden, denn nur diese kann die Voraussetzung der persönlichen Zuverlässigkeit erfüllen.